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Offizielle Website des Fremdenverkehrsverbandes der Region Poitou-Charentes


Die Insel Ré ist eine schmale Landzunge, die trotz Deichen von den Launen des Ozeans ständig bedroht ist. Auch dies ist ein Teil des Reizes, den die Inseln auf eine immer noch wachsende Zahl von Feriengästen ausübt – ein einzigartiges Lebensgefühl, fernab vom hektischen Alltagsleben. Hier kann man sich richtig zu den Bevorzugten zählen.


 

 

Kleine Geologiestunde: Hier hat das Meer ganze Aufbauarbeit geleistet – denn die ehemals drei Inselteile sind zusammengewachsen durch Ablagerung von Sedimenten und Sand, die naturbedingten Verschiebungen der Dünen und auch durch Schutzmaßnahmen des Menschen. Länge etwa 30 km, Breite bis 5 km mit einem sehr schmalen Mittelteil, besonders deutlich bei Martray. Die längsten Strände gibt es an der südlichsten Küste mit Blick auf den Pertuis d’Antioche und Richtung Oléron und Atlantik. Die Nordküste dagegen ist mehr hügelig und damit abwechslungsreicher.
 

Hier kann man auch ein kleines Naturwunder betrachten: das Fier d’Ars, eine Art kleines Binnenmeer, das sich bei Ebbe und Flut besonders schnell leert und wieder füllt. Gegenüber der Vendée auf dem nicht weit entfernten Festland und mit Blick auf das Meeresbecken „Pertuis Breton“, schützt sie das weitläufige Marais und die wichtigsten Häfen wie Les Portes-en-Ré, Saint-Martin-de-Ré, La Flotte. Und auf der Rückseite der Insel: Ars-en-Ré – alle vier gehören zu den schönsten Orten der Insel.
 

INSEL RE
Die weiße Insel

Zu entdecken

Besonders sehenswert
Abbaye des Châteliers: Nicht weit von der Hauptstraße entfernt, erheben sich die imposanten Ruinen dieser alten Abtei, unübersehbar hoch und weitläufig – sie zählen zu den größten in Frankreich.
Der Bau der Abtei begann in der zweiten Hälfte des 12. Jh., eine Zeit des Friedens und des wirtschaftlichen Aufschwungs, auf Grundstücken, die den Zisterzienser-Mönchen durch Eble de Mauléon, dem damaligen Herrscher der Insel Ré, übergeben wurden.Gebaut nach einem Kreuz-Grundriss, stand das Hauptgebäude am Rücken eines Klosters mit großen Wohnräumen: Speisesaal, Weinkeller, Bibliothek... Das Kloster erlitt zahlreiche verheerende Angriffe.
Der letzte, der von Protestanten geführt wurde, zwang die Mönche, die Insel 1625 zu verlassen.

Verschiedene Ambiente

Verkehrswege
Auf der Insel Ré sind die Dörfer natürlich über Landstraßen erreichbar aber auch über Fahrradwege und über das Meer!

Auf diesem Stückchen Paradies wechseln weitläufige Salzgärten und Küstenstriche, Fischerei- und Yachthäfen mit Sandstränden und Dünen, bepflanzt mit Pinien und Tamarisken, Wäldern und Weinanbauflächen ab. Wenn man in Richtung Nord-Westen fährt, machen die Klippen Platz für den Schlick, in den das Meer tief eindringt, wo sich zahlreiche Austernparks befinden.
Interessant noch die Bucht „Conche des Baleines“, eine Sandküste am Fuße der Dünen. Feinsandstrände findet man auf deren Rückseite. Die Flora der übrigen Landschaft ähnelt einem mediterranen Buschwald mit wilden Nelken, Myrte und Rosmarin... wenn man so will, eine Art Märchenwald.

Fahrradparadies


Alles was eine Insel an Charme und Romantik bieten kann, trifft man hier auf Schritt und Tritt: die unvergleichliche Schönheit der Seelandschaften. Den wilden Charakter der Salzgärten, die Zugvögel, die pittoresken Häfen mit ihren schaukelnden Booten und den klappernden Takelagen. Die gemütlichen gekalkten kleinen Häuser der zehn in die Landschaft geduckten Dörfer, die durch über 100 km Radwege verbunden sind. Für Urlauber mit Fahrrad-Ambitionen ein wahres Paradies...

Nicht vermissen auf der Insel

>Musée Ernest-Cognacq, St-Martin-de-Ré

Ein ganzer Raum ist der wirtschaftlichen und sozialen Lebensweise der Insel gewidmet (Kleidung, Werkzeuge, Gegenstände, Drucke und Dokumente, Fayencen, Zeichnungen und Gemälde).

>Maison du Plantin, la Flotte-en-Ré
Erinnerung an die maritime Vergangenheit des Dorfes La Flotte-en-Ré und der gesamten Insel anhand von Fotos, von Modellen alter Schiffe aber auch mit einem Überblick des Wiederaufbaus des Ortes.

>„Ecomusée des Marais Salants“, Portes-en-Ré
In diesem Museum erfährt man praktisch alles über die Salinen der Insel – die Salzgärten: die Fauna und Flora, den Beruf des Salzbauers, die architektonische Anlage und den Salzabbau.

>Le phare des Baleines, St-Clément-des-Baleines
Eine außergewöhnliche Besichtigung von der Spitze des Leuchtturms aus (19. Jh.), nachdem man insgesamt 257 Stufen hochgeklettert ist – ganz nebenbei auch spitze für die Kondition!

Fremdenverkehrsamt - Ile de Re

Fremdenverkehrsamt - Insel Re

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