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Sonstiges

LAND DER ROMANIK

Der Reichtum des sakralen Kulturerbes in Poitou-Charentes wird beherrscht durch die außergewöhnliche Entwicklung der romanischen Kunst im 11. und 12. Jh. Vielfalt, Eigenständigkeit, klare Linien und Fantasie kennzeichnen die Stile des Poitou, des Angoumois und der Saintonge, die zwar alle unterschiedlich aber  zugleich ganz offensichtlich verwandt sind. Ob Architektur, Skulptur oder Malerei – die romanische Kunst hat den Verheerungen durch alle Zeiten und der Ergänzung späterer dekorativer Elemente erfolgreich Widerstand geleistet.

Die romanische Architektur, die aus der christlichen Entwicklung des Römischen Reichs stammt, hat um das 10. Jh. neue Bautechniken in allen heiligen Stätten am Jakobsweg entlang eingesetzt.

Die Bildhauerkunst profitierte von der leichten Formbarkeit und von der Lichtbrechung auf dem hier heimischen Kalkstein und erlebte im 12. J. ihre Blütezeit. Die Inspirationsquellen sind vielseitig: der Orient, die Kelten und Barbaren, das alte und neue Testament, das Evangelium und die Apokalypse. Die Wandmalereien von Saint-Savin illustrieren in vollkommener Weise die Kunst der romanischen Freske.

Bauwerke zeigen Einflüsse sakral geprägter Architektur und sind bei aller Kreativität von großer Ausgewogenheit.


Wichtigste Destination für romanische Kunst in Frankreich!

Die Höhepunkte der Romanischen Kunst

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